„Augustiner“ serviert bald im „Stadt Prag“

Mietvertrag mit der WOBAU unterzeichnet: Laggner-Gruppe übernimmt traditionsreichen Standort in der Innenstadt. „hallo nachbar“ weiß, was dort passiert und wann es losgeht.

Unter dem Namen „Augustiner“ wird im ehemaligen Magdeburger Restaurant „Stadt Prag“ in der City voraussichtlich Mitte 2026 ein Wirtshaus eröffnen. Josef Laggner, Chef der gleichnamigen international tätigen Unternehmensgruppe, hat für die Kultgaststätte (eröffnet 1955, zuletzt „McDonald’s“) jüngst den Mietvertrag mit der WOBAU unterschrieben.
„Das ,Stadt Prag‘ ist wieder vermietet. Wir freuen uns sehr, dass an dieser prominenten Stelle in der Innenstadt mit einem erfahrenen und starken Ankermieter bald wieder Leben einziehen wird“, sagt WOBAU-Geschäftsführer Peter Lackner. Erste Arbeiten in den Räumen am Breiten Weg/Ernst-Reuter-Allee laufen bereits, die „heiße Bauphase“ startet ab Sommer dieses Jahres in enger Abstimmung mit dem neuen Mieter und beteiligten Ämtern.

Wir freuen uns sehr, dass an dieser prominenten Stelle
mit einem erfahrenen und starken Ankermieter
bald wieder Leben einziehen wird.

Peter Lackner,
WOBAU-Geschäftsführer

Das ehemalige Restaurant „Stadt Prag“ wird zum Wirtshaus umgebaut. Im Obergeschoss plant die WOBAU ein Veranstaltungszentrum.

So müssen u. a. auch Versorgungsstränge erneuert und heutige Brandschutzvorgaben umgesetzt werden. Für das ehemalige Café Moldau im Obergeschoss plant die WOBAU ein multi­funktionales Konferenz- und Veranstaltungszentrum, das parallel zum Ausbau der Gastronomie saniert werden soll. Der aus Österreich stammende Gastronom Laggner kündigte für den neuen Standort ein „zeitloses“ Wirtshauskonzept an. Die traditionsreiche Münchener Bierbrauerei „Augustiner-Bräu“ werde als Partner fungieren. Serviert werden soll gut-bürgerliche Küche auf regionaler Basis. Die Laggner-Gruppe betreibe jeden Standort individuell und grenze sich deutlich zur Systemgastronomie ab.
Das Wirtshaus werde von Standard-Gerichten bis hin zur gehobenen Küche eine größere Bandbreite mit einer entsprechenden Preisgestaltung bieten. „Wir wollen ein Begegnungsort für die Menschen in Magdeburg sein und die traditionelle Wirtshauskultur pflegen. Man kann im ,Augustiner‘ auch einkehren, um nur ein Bier zu trinken oder eine Brezel zu essen“, so Laggner. Geplant sind zwischen 200 und 300 Plätze im Wirtshaus sowie ein großzügiger Außenbereich.

In besten Lagen zu Hause
Mit Sitz in Berlin betreibt die Unternehmensgruppe mit insgesamt rund 600 Mitarbeitenden ausgewählte gastronomische Objekte in der Hauptstadt, in Potsdam, Hamburg, Usedom und an vielen weiteren Orten unter verschiedenen Namen und unterschiedlichen Konzepten. Dazu gehören Restau­rants, Bars, Cafés und Eventlocations nahezu ausschließlich in denkmalgeschützten Gebäuden in besten Lagen und in Verbundenheit zu Historie und Tradition.

So sah es im einstigen Restaurant zu DDR-Zeiten aus.

 

Bilder vom „Stadt Prag“ gesucht

Haben Sie alte Fotos vom Restaurant und Café „Stadt Prag“ in Magdeburg, wo einst gespeist, getanzt und gefeiert wurde?
Die WOBAU sucht historische Aufnahmen aus den Innenräumen. Diese sollen beim geplanten Umbau des historischen Gebäudes zum neuen Wirtshaus (Untergeschoss) sowie zum Veranstaltungszentrum (Obergeschoss) als Orientierungshilfe dienen, um gegebenfalls Referenzen an die Geschichte einfließen zu lassen. Ihre Bilder könnten zudem Teil einer späteren Ausstellung zum alten „Stadt Prag“ werden.

Wenn Sie Bildmaterial haben oder jemanden kennen, der helfen kann, freuen wir uns über Ihre Zusendung an die WOBAU, Breiter Weg 1, 39104 Mageburg. Sie können die Bilder auch dort am Empfang abgeben. Oder Sie übermitteln diese per E-Mail: stadt-prag@wobau-magdeburg.de. Für Rückfragen erreichen Sie uns telefonisch unter 0391 610-3204.

Blick in das frühere Café im Obergeschoss der legendären Gaststätte „Stadt Prag“.